Beim Essen auf Umwelt- und Klimaschutz achten
Unser Essen hat etwas mit der Umwelt und dem Klima zu tun, weil auch die Herstellung von Lebensmitteln viel damit zu tun hat. Die genauen Folgen können sich aber stark unterscheiden. Es kommt auf die Art der Lebensmittel an, auf die Herstellung und Verarbeitung, den Transport, die Aufbewahrung und Zubereitung.
Nach der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) soll nachhaltige Ernährung
• geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben,
• biologische Vielfalt und Ökosysteme schützen,
• zur Lebensmittel- und Ernährungssicherung für alle beitragen und
• ein gesundes Leben für heutige und künftige Generationen ermöglichen.
Es gibt viele Möglichkeiten, beim Essen auf Umwelt- und Klimaschutz zu achten, so der BUND Naturschutz (BN). Dazu gehören folgende Grundsätze:
• ein hoher Anteil pflanzlicher Lebensmittel,
• ökologisch erzeugte Lebensmittel (Bio-Lebensmittel, auf Gütesiegel achten),
• regionale und saisonale Erzeugnisse - nur das kaufen, was gerade geerntet wird,
• möglichst gering verarbeitete Lebensmittel (wenig Fertiggerichte).
• außerdem gehört dazu, Abfälle und Verschwendung zu vermeiden.
Auf dem Weg vom Feld auf den Esstisch geht schätzungsweise ein Drittel aller Lebensmittel verloren. Große Mengen werden weggeworfen, obwohl sie noch genießbar sind. Oder sie verderben unnötig, zum Beispiel, weil zu große Mengen eingekauft wurden. Auch die schonende Zubereitung ist ein wichtiger Aspekt von Nachhaltigkeit, denn so kann Energie gespart werden.
Eine nachhaltige und überwiegend pflanzliche Ernährung schützt die Artenvielfalt, unsere Ökosysteme, das Klima und schont die natürlichen Ressourcen.
Mehr Infos: www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/essen-und-trinken