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Biosphärenregion Spessart

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Gute Argumente sprechen für eine Biosphärenregion Spessart

UNESCO-Biosphärenregion Spessart: BUND Naturschutz lobt Beschlüsse in Aschaffenburg und sieht positives Signal für die Region

Am 21. Februar 2024 hat sich der Umweltsenat der Stadt Aschaffenburg einstimmig für die Biosphärenregion Spessart ausgesprochen. Der BUND Naturschutz (BN) lobt dieses positive Signal und hofft auf weitere positive Beschlüsse auch in den Landkreisen und Kommunen im Spessart.

23.02.2024

„So kann eine nachhaltige Modellregion im Spessart geschaffen werden, die regionales Wirtschaften sowie Klima- und Artenschutz vereint“, ist sich Richard Mergner, Vorsitzender des BN, sicher. Der BUND Naturschutz ruft alle VertreterInnen der Kommunalparlamente im Spessart auf, eine Biosphärenregion Spessart zu unterstützen. Nachdem die Machbarkeitsstudie aufgezeigt hat, dass fast alle Kriterien für eine Biosphärenregion schon erfüllt sind und die restlichen Kriterien erfüllt werden können, liegt es nun an den Landkreisen und den Gemeinden, diese einmalige Chance zu nutzen.

„Helfen Sie mit, den Spessart zu einer Modellregion zu entwickeln, in der Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gewerbe und Naturschutz in Einklang stehen“, so die BN-Vorsitzenden der Kreisgruppen Main-Spessart, Miltenberg und Aschaffenburg, Erwin Scheiner, Steffen Scharrer und Dagmar Förster. „Gemeinsam machen wir den Spessart stark und entwickeln eine Vorbildregion in dieser krisengeschüttelten Zeit.“

Für wichtig erachtet es der BN auch, dass sich die Kommunen mit eigenen Flächen einbringen, um den nötigen Umfang an Kernflächen zu erreichen. Die noch nötigen 4000 Hektar sollten erreichbar sein, ist sich der BN sicher. Aber auch die Bayerischen Staatsforsten sind hier gefordert und sollten über ihren Schatten springen, so der BN.

 

Für Rückfragen

Steffen Jodl
BN-Regionalreferent für Unterfranken

Telefon 0160 5611341 / E-Mail steffen.jodl@bund-naturschutz.de


Die am 16. November in Lohr vorgestellte Machbarkeitsstudie macht deutlich, dass eine Biosphärenregion im Spessart nicht nur möglich, sondern auch sinnvoll ist. Der BUND Naturschutz (BN) fordert den jetzt für Staatsforst zuständigen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger auf, seine Blockadehaltung aufzugeben und mehr Naturwaldflächen im Staatsforst zur Verfügung zu stellen...weiter lesen


Bund Naturschutz wirbt bei Söder um Unterstützung für Biosphärenreservat

„Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen die Biosphärenregion Spessart ans Herz zu legen“, begrüßten Vertreter des BUND Naturschutz und der Freunde des Spessarts, am 15.7.2023 Ministerpräsident Markus Söder vor der Hans-Hermann-Halle in Niedernberg.

Söder war Hauptredner des unterfränkischen CSU-Bezirksparteitages in Niedernberg. Vor der Halle erwartete ihn die Vertreter der Umweltverbände mit einem Banner, auf dem stand: „Lieber Herr Ministerpräsident Söder, bitte unterstützen Sie uns auf dem Weg zur Biosphärenregion Spessart!“

Vor allem für die Bereitstellung der drei Prozent Kernzone wünsche man sich politische Unterstützung, so der Miltenberger Kreisvorsitzende und Mitgleid das Landesvorstands Dr. Steffen Scharrer, diese solle hauptsächlich im Staatswald liegen. Wenn im Spessart nur zehn Prozent Naturwald ausgewiesen würde, wie im Landesdurchschnitt, würde das schon reichen. Er wies darauf hin, dass die Landräte der Region sich sehr engagierten und die Unterstützung der Naturschutzverbände hätten.

Söder betonte, dass die Landräte seine Unterstützung hätten und die Initiative vor allem aus der Region selbst kommen müsse. Vor allem die Vereinbarkeit mit den Holzrechten müsse hergestellt werden. Auf dem Foto wird Söder von CSU-Landtagskandidat Martin Stock und dem CSU-Kreisvorsitzenden Michael Schwing begleitet.

Rückenwind für die Biosphärenregion kam vom zufällig anwesenden Landrat des Kreises Rhön-Grabfeld, Thomas Habermann. Er verwies auf das Erfolgsmodell „Biosphärenreservat Rhön“, das inzwischen „keine Gemeinde mehr hergeben möchte.“ Auch MdB Andrea Lindholz sagte der Biosphärenregion Spessart ihre Unterstützung zu.

 

 

 


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