Eselwanderung

Mitte Juli wanderte eine elfköpfige Gruppe ( vier davon waren Kinder) des BUNDNaturschutz Aschaffenburg mit Eseln oberhalb der Schellenmühle durch den Spessart.
Organisiert hatte dies eine BUND Aktive, die zusammen mit Ihrem Sohn in dem Pensionsstall
Winkler bei der Pflege der Esel tatkräftig mithilft.
Bevor es losging, bekamen wir noch eine Einweisung über den Umgang mit den selbstbewussten
Vierbeinern von Atti Winkler. Ihm gehören die 5 Esel: Kasimir, Moritz, Matthias, Winnie und Hugo.
Wie es sich herausstellte, war das auch dringend nötig, sonst wären wir nicht vom Fleck
gekommen, da die Esel sämtliches Grün vertilgen wollen, das sie sehen.
Hat der Pfad eine Steigung bleibt so mancher Esel hin und wieder mal stehen, um kurz
auszuruhen. Hilfreich ist dann zu wissen, wie man den Wandergefährten nach ein paar Minuten
dazu bringt weiterzulaufen.
Geht es dann bergab meint der Esel das ausnutzen zu müssen, fängt den schnellen Galopp an
und ist kaum zu bremsen.
Bei sehr schönem Wetter ging es zuerst kurz an der Straße entlang und dann in den Wald hinein.
Durch Wald und Feld die Esel führend genossen wir die Natur.
Für die Kinder war es ein aufregendes Erlebnis auch Esel führen zu dürfen und diese jedoch
auch bei Bedarf abgeben zu können, um rechts und links so einiges in der Natur zu entdecken.
Nach zwei Stunden gönnten wir uns eine Picknickpause. Die Zweibeiner stärkten sich an den
mitgebrachten Leckereien und die Esel genossen das Gras.
Weiter ging es durch die Natur. Als Brombeersträucher entdeckt wurden gab es kein Halten
mehr. Die Kinder nutzten Ihre Kappen als Sammelbehälter und hatten fast nur noch Augen für
die Brombeeren.
Nach weiteren ca. zwei Stunden wandern kamen wir alle wieder am Ursprungsort an.
Wir alle waren uns einig, diese Eselwanderung war ein sehr schönes, abenteuerliches und
ungewöhnliches Erlebnis gewesen.
Erstellt von Gabriele Meister