Treffen der Ortsgruppe mit Vertretern des Garten- u. Friedhofsamts sowie des Stadtplanungsamts Aschaffenburg
Im Fokus des Gesprächs in der BN-Geschäftsstelle standen die Themen Blühwiesen, naturnahe Heckenstrukturen, Stadtbäume, Schwammstadt-Ziele und Entwicklungsmöglichkeiten, der Umgang mit dem Oberflächenwasser sowie der Schutz urbaner Wildtiere.
Wir sprachen bei der Gelegenheit u.a. konkrete Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in städtischen Grünanlagen, etwa durch die Umwandlung von Rasenflächen in artenreiche Blühwiesen an. Außerdem thematisierten wir den notwendigen Erhalt der Stadtbäume als zentrale Elemente der Klimaanpassung. Des Weiteren ging es um die Chancen der Umsetzung eines Schwammstadt-Konzepts in Aschaffenburg. Wir erfuhren dabei, dass nun alte Brunnen aktiviert werden sollen, damit das dabei gewonnene Grundwasser zur Bewässerung des städt. Grüns verwendet werden kann. Um besser auf kommende Starkregenereignisse vorbereitet zu sein, wird derzeit ein Sturzflutenkonzept erarbeitet. Besorgt sind außer dem BN auch die Mitarbeiter von Gartenamt und Stadtplanungsamt über den hohen Versieglungsgrad auf Privatflächen. Dieser lasse nicht so viel Handlungsraum für die Verbesserung der Versickerung von Regenwasser.
Zum Schluss sprachen wir außerdem noch die Möglichkeiten von Bürgern und Naturschutzvereinen wie dem unsrigen an, beim Erhalt des Stadtgrüns und bei der Klimaanpassung mit zu helfen. Wir erfuhren dabei, dass es aktuell Gießprojekte in Planung gibt und dass das „Abpflaster-Projekt“ vom vergangenen Jahr in 2026 fortgeführt werden soll.
Unser BN-Ortsgruppenvorsitzender Andreas Schulz dankte am Ende des Treffens den Mitarbeitern der 2 Ämter für die vielen Auskünfte und Erläuterungen. Unsere Gruppe wird im kommenden Herbst einen Baum für den Innstadtbereich spenden.



