Kreisgruppen- und Ortsgruppentreffen Unterfranken
Was gibt’s Neues in unserem Landesverband, was sind die aktuellen BN-Schwerpunktthemen in Bayern und insbesondere auch bei uns in Unterfranken?
Das erfuhren unsere Kreisgruppenvorstände Dagmar Förster (1.Vors.), Manfred Foth (Schatzmeister) sowie Geschäftsstellenleiterin Yvonne Hartmann beim Kreisgruppen-Ortsgruppentreffen Unterfranken am vergangenen 27.Oktober in Würzburg.
Unser neuer Landesvorsitzende Martin Geilhufe war persönlich bei unserem Kreis- und Ortsgruppentreffen da und sprach zu Beginn der Veranstaltung zu den aktuellen großen Themen wie dem Klimawandel und den inzwischen deutlich spürbaren Folgen auch in Bayern. Ebenso kommentierte er den aktuell schwierigen Stand des Umwelt- und Naturschutz, welcher von Bundes- und Landespolitik stark ausgebremst wird. Dem gegenüber stellte er Erfolgsprojekte und Kampagnen des BN wie die „handsoffnature“- Kampagne, diverse Landschaftspflegeprojekte und auch das neue Naturschutzgebiet „Brönnhof“ bei Schweinfurt. Er kommentierte außerdem einige personelle Änderungen im Landesverband und stellte uns bei dieser Gelegenheit die neue stellv. Landesbeauftragte Annemarie Räder vor. Souverän führte daraufhin Fr. Räder durch die Veranstaltung.
Landesvorstandmitglied Steffen Scharrer, welcher bei uns in Unterfranken auch 1.Vorsitzende der KG Miltenberg ist, erläuterte im Anschluss die Pläne des BN für das Ermöglichen einer Biosphärenregion Spessart und er stellte 3 neue Roll-ups zum Thema Windkraft vor. Des Weiteren kommentierte er, dass es aktuell Pläne gibt, das Projekt SandAchse Franken auch nach Unterfranken zu verlängern.
Landesgeschäftsführer Lucas Schäfer ging in seinem Kurzvortrag v.a. auf das sehr wichtige Thema der Verbands-Klageverfahren ein und erläuterte eine neue verbesserte interne Entscheidungsstruktur bei BN-Klagen.
Florian Kaiser, politischer Referent des BN, analysierte die aktuelle politische Situation hinsichtlich ihrer Bedeutung für unseren Naturschutzverein. Außerdem hob er die allgemeine hohe Unzufriedenheit der Bürger und den Trend zu einer stärkeren Polarisierung hervor. Er riet unseren Kreisgruppen und Ortsgruppen, bei den Aktionen den Bürgern zu zeigen, dass wir weiterhin die Grundinteressen der Mehrheit (unabhängig von der Politik) repräsentieren. Das können z.B. niederschwellige Angebote sein, wie Landschaftspflegeaktionen, bei denen Menschen mit einfachen Mitteln sich vor Ort für Naturschutz einsetzen können.
Nach diesem ersten Teil bekamen dann unsere unterfränkischen Kreisgruppen die Möglichkeit, ihre diesjährigen Projekte und besondere Aktionen sowie Herausforderungen zu präsentieren. So hörten wir u.a. von Fließgewässerrenaturierungsprojekten, Amphibienprojekten, Förderungsprogrammen von Hecken-Projekten auf landwirtschaftlich genutzten Flächen, einer fast erreichten Baumschutzverordnung, vom inzwischen verbreiteten Hitzeproblem der Buchenwälder, von einem Anstieg von aufgegebenen Weinanbaugebieten, von Wasserknappheit in mehreren unterfränkischen Regionen, Anstrengungen zu mehr Wasserrückhaltung in der Fläche. Alles in allem eine Vielzahl von Herausforderungen und auch neuen interessanten Projekten der unterfränkischen Kreis- und Ortsgruppen. Die Veranstaltung war für alle Teilnehmer*innen sehr informativ und es gab außerdem auch die Möglichkeit mit anderen Aktiven ins Gespräch zu kommen.







