Erfolgreicher Ökomarkt: Herzlichen Dank an Besucher und Helfer
An den vielen Ständen mit einem vielfältigem Angebot an ökologischen Waren und Dienstleistungen und kulinarischen Spezialitäten kamen die Besucher voll auf ihre Kosten. Für Kinder gab es reichlich Gelegenheit zum Basteln, Mitmachen und Spielen. Dagmar Förster, Vorsitzende der BUND Kreisgruppe Aschaffenburg, eröffnete den Markt zusammen mit dem Aschaffenburger Oberbürgermeister Markus Schlemmer, Bürgermeisterin Jessica Euler, Altoberbürgermeister Klaus Herzog und vielen Kommunal- und Landespolitikern sowie Sebastian Schönauer, dem ehemaligen stellv. Landesvorsitzenden des BUND Naturschutz Bayern e.V.
OB Schlemmer betonte: Dieser Markt hat in unserer Region ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Rund fünfzig Stände zeigen unter dem Motto „Bio, regional, fair", wie vielfältig Nachhaltigkeit sein kann. Man kann sehen, ausprobieren wie die Umwelt sich positiv beeinflussen lässt und dadurch Entscheidungen im eigenen Alltag. Ob es beim Einkauf von regionalen Lebensmitteln ist, beim schonenden Umgang mit unseren Ressourcen oder bei der Nutzung von erneuerbaren Energien. Viele einzelne Schritte können gemeinsam eine große Wirkung entfalten. Der Ökomarkt macht diese Möglichkeit sichtbar und greifbar.
Prof. Hubert Weiger, unser BUND Ehrenvorsitzender, mahnte in seiner Rede: “Nutzen wir Wind und Sonne bevor es zu spät ist, denn Wind und Sonnenenergie sind Freiheitsenergien, sie machen uns unabhängig. Und eine Partei, die sagt wir sollen sie verschrotten ist nicht die Partei der Zukunft, sie ist die Partei von Vorgestern. Denn die Klimakrise ist die Realität und wir sind als Mitteleuropa davon heute hauptbetroffen. Und ich frage mich schon manchmal fast verzweifelt, was muss eigentlich passieren in unserem Lande, damit tatsächlich ein Ruck durch die Gesellschaft geht, wir alle müssen handeln bevor es zu spät ist. Wie viele Menschen müssen noch sterben? Reichen nicht 17.000 Hitzetode in diesem Sommer, damit wir konsequenter als bisher handeln. Und umso notwendiger ist es, dass wir in allen Bereichen umdenken und dass wir erkennen, welches Kleinod wir im Spessart haben, eine naturale Waldvegetation mit Buchen und Eichen. Und deshalb ist es notwendig, endlich das Biosphärenreservat auszuweisen. Zögern Sie nicht länger. Sie müssen hier niemanden enteignen, es ist alles Staatswald, also Wald der uns in Bayern gemeinsam gehört.”
Der Ökomarkt gibt die Informationen aber auch die Motivation in eigenen Bereichen zu handeln, andere davon zu überzeugen, damit wir es gemeinsam schaffen, denn wir können es schaffen wenn wir es wollen.
Ein herzliches Dankeschön den zahlreichen Besuchern, allen Bäckerinnen für die leckeren Bio-Kuchen und Torten und insbesonders unserem fleißigen Helferteam für den reibungslosen Ablauf. Sie alle haben den Ökomarkt zu einem besonderen Erlebnis gemacht!













