Risiko Gentechnik

Warum wir "grüne Gentechnik" - nicht nur in unserer Region - ablehnen

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich 25% der Schmetterlingsraupen (vor allem Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge und verwandte Arten), sofern sie den giftigen Pollen von Gen-Mais schlucken, nicht mehr zu Schmetterlingen entwickeln können (es trifft jede vierte Raupe!). Der Pollen (ein tödliches Gift für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten – für diese Insektenarten wesentlich giftiger als für den Maiszünsler) stammte von den genmanipulierten Maissorten Mon810 des US-Chemie- und GentechnikGiganten Monsanto und Bt11 des Schweizer Konzerns Syngeta.

Gefahren der Gentechnik für uns Menschen

neue Toxine und Allergene in der Nahrung

  • verstärkter Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft
  • Ausbreitung von Krankheiten über Artgrenzen hinweg
  • Verlust der Artenvielfalt
  • Störung des ökologischen Gleichgewichts
  • Abhängigkeiten von Kleinbauern v.a. in Eine-Welt-Ländern

"Landliebe" hat auf den Vorwurf, gentechnisch verunreinigte Milch zu verkaufen, bereits reagiert und bietet nur noch Milchprodukte an, die aus gentechnikfreier Produktion kommen. Bei Weihenstephaner, Allgäuer oder Bärenmarke-Milch etwa ist man noch nicht so weit: hier wurden Rückstände von gentechnisch verändertem Soja gefunden.
Ernährungsbewusste Menschen sollten beim Einkauf darauf
achten!