Mobilfunk

Die Kreisgruppe des BN spricht sich dafür aus, dass Mobilfunksender grundsätzlich mindestens 700 m bis 1 km von Wohngebieten entfernt sein sollen. Auf oder an Schulen, Kindergärten und vergleichbaren öffentlichen Einrichtungen sollten prinzipiell keine Sendeanlagen angebracht werden.

Die politische Selbstbestimmung von Bürgern und Gemeinden in Bezug auf die Errichtung von Sendeanlagen durch eine Änderung der Baugesetze ist wünschenswert.

Eine Neubewertung der bestehenden Grenzwerte auf der Grundlage athermischer Wirkungen ist notwendig, denn die bestehenden Gesetze schützen uns nicht! Im Gegenteil: Sie ermöglichen, dass immer mehr gesundheitsgefährdende Mobilfunkstationen gebaut werden können. Für die Strahlung gibt es zwar gesetzliche Grenzwerte. In diesen sind aber nur thermische Wirkungen enthalten. Dies bedeutet lediglich einen Schutz vor Hitzestress, so dass i.d.R. bei einem Abstand von 2-6 Metern zu einer Mobilfunksendeantenne die Grenzwerte eingehalten werden. Die jetzigen Grenzwerte bieten also ausschließlich Schutz vor der Überwärmung des Körpers und sind keine Vorsorgewerte. Dabei ist längst bekannt, dass die sog. athermischen Wirkungen ( = Wirkungen bei geringer Strahlungsintensität ohne merkliche Erwärmung des Körpers)größte gesundheitliche Konsequenzen haben.

Alltägliche Beobachtungen, Erfahrungsmedizin und immer mehr aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass niederfrequent gepulste Hochfrequenzen an der Begünstigung und Auslösung vieler gesundheitlicher Störungen beteiligt sind.

Eine Bürgerinitiative kämpft in Aschaffenburg und Umgebung (d.h. Stadtgebiet und Landkreis) gegen die unkoordinierte Anzahl von Mobilfunkantennen verschiedener Mobilfunkanbieter in unmittelbarer Nachbarschaft und stellt dabei insbesondere gesundheitliche Aspekte heraus.

Kontakt: Diagnose-Funk e.V.

Elke Fertig
Am Herbigsbach 58
D – 63743 Aschaffenburg
Tel: 0049 (0)6021 96 04 91
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