Stadt neu entdecken: Ökologischer Rundgang durch Aschaffenburg

Am 8. Juli führte die Ortsgruppe Aschaffenburg interessierte BürgerInnen entlang der Fasanerie bis zum Park Schöntal. Ziel der stadtökologischen Exkursion war es, den Blick der TeilnehmerInnen für Zusammenhänge zwischen Stadt, Mensch und Natur zu schärfen und einen Überblick über die städtischen Lebensräume von Pflanzen und Tieren zu verschaffen.

06.08.2018

An der Grenze zur Fasanerie bis zum Fasanerie Teich entdeckten wir 23, im Wald der Fasanerie 18, an der Großmutterwiese sieben und im Schöntal neun Vogelarten. Wir beobachteten auch eingebürgerte fremde Arten wie die Nilgans und die amerikanischen Schmuckschildkröte.
Die Teilnehmer erfuhren, wie Grünflächen als Ökosystemdienstleister unser Stadtklima und die Luftqualität positiv beeinflussen und wie Lebensräume in Städten vernetzt werden können. Stadtökologisch von Bedeu- tung sind sowohl klein- als auch großräumigen Grünstrukturen in Form von Privatgärten, Grünstreifen an Straßen, Stadtbäumen, Parkanlagen und Wäldern.
An der angelegten Bienenwiese an der Würzburger Straße fragten wir uns, wie der Schutz von Honig- aber vor allem von Solitärbienen in Städten aussehen kann. Sind Blumenmischungen aus dem Baumarkt dafür ausreichend? Wieviel Natur kann die Stadt zulassen? Eine Teilnehmerin wertete es positiv, wie auf dem Seitenrandgrün die natürliche Vegetation durch Stadt zugelassen wurde und man so als Städter die Rückeroberung der Natur entdecken kann.
Die Ortsgruppe dankt für den spannenden Dialog mit den Exkursionsteilnehmer*innen und freut sich über Vorschläge für weitere Exkursionen in der Stadt Aschaffenburg                                                                       per Mail an ortsgruppe.aschaffenburg.bundnaturschutz@web.de.