Öko-Tipp der Woche 51 – 2020: Zu Weihnachten natürlich schmücken

Ob am Weihnachtsbaum oder rund ums Haus – zur Adventszeit soll es für viele Menschen weihnachtlich und gemütlich aussehen. Das erreicht man vor allem mit Weihnachtsdekoration und allerlei Verzierungen.

Foto: Birgit Schmid

18.12.2020

Silberbeschichtete Christbaum-kugeln, mit Acryl glasierte Schneemänner oder Lametta aus Stanniol – die Liste weihnachtlicher Deko­ra­tionen, die als Sondermüll entsorgt werden müssen, ist lang. Daher rät der BUND Naturschutz (BN) zu natürlichen und recyclebaren Materialien.

Weihnachtsdeko selber basteln:

Zum Dekorieren eignen sich kleine Äpfel aus dem heimischen ökologischen Anbau und selbst­ge­backene Biolebkuchen oder -plätzchen hervorragend als duftende, leckere und umweltfreundliche Verzierung an Adventskranz oder Weihnachtsbaum. Christbaumkugeln aus mundgeblasenem Glas oder aus Pappe sehen schön aus und können, wenn sie Schaden nehmen, einfach im Glas- oder Papiercontainer entsorgt werden. Auch selbst gebastelte Figuren aus natürlichen Materialien wie Stroh, Tannenzapfen, Nussschalen, Holz oder Bienenwachs schonen die Umwelt und verbreiten eine heimelige Atmosphäre. Verzichtet werden sollte auf Schnee-, Gold-, Kupfer- oder Silbersprays. Sie können laut BUND schädliche Substanzen enthalten. Als Schneeersatz eignet sich sauerstoff-gebleichte Watte besser. Statt glänzender Bindfäden, die das Schwermetall Kupfer enthalten, sollten Stoffbänder oder Garn aus Bast benutzt werden. Dies ist genauso dekorativ und aus Umweltsicht besser geeignet. Auf Lametta sollte man ganz verzichten.

Grundsätzlich gilt, dass man Dekorationen und Verpackungen so oft wie möglich recyceln sollte, denn immens viele Materialien können wiederverwendet oder zum Basteln genutzt werden und sollten deshalb nicht gleich im Müll landen. Das "Upcycling" ist ein Trend, bei dem aus Müll Neues gebastelt wird. Im Internet finden sich hierzu unzählige Tipps und Ideen.

aschaffenburg.bund-naturschutz.de