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Öko-Tipp der Woche 20: Gartenschläfer gesehen? - Eine Schlafmaus in Not

Mit seiner unverwechselbaren Zeichnung, in Form einer schwarzen Zorro-Maske im Gesicht, ist der Gartenschläfer gut vom Siebenschläfer zu unterscheiden. Da die Tiere nachtaktiv sind, bekommt man sie äußerst selten zu Gesicht. Der kleine Verwandte des Siebenschläfers fühlt sich in Gärten, Weinbergen und Obstplantagen, aber auch in Hochlagen der Mittelgebirge wohl.

18.05.2021

Leider schrumpfen die Bestände des Gartenschläfers deutschlandweit. Mit dem Großprojekt „Spurensuche Gartenschläfer“ geht der BUND Naturschutz den noch unbekannten Ursachen auf den Grund. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse will man anschließend ein wirkungsvolles Schutzkonzept für die Schlafmaus entwickeln und umsetzen.

Haben Sie einen Gartenschläfer gesehen? Dann melden Sie Ihre Sichtung bitte direkt auf der Online-Meldestelle „www.gartenschlaefer.de“ oder per Mail an “jacqueline.kuhn@bn-miltenberg.de“, die das Projekt in den Landkreisen Miltenberg, Main-Spessart, Aschaffenburg und der Stadt Aschaffenburg für den BUND koordiniert.

Was kann man jetzt schon für den Gartenschläfer tun:

    • Erhalten oder schaffen Sie Versteckmöglichkeiten mit Höhlenbäumen, Wild-   sträuchern und Steinhaufen.

    • Helfen Sie Lebensräume wie Streuobstwiesen zu erhalten.

    • Decken Sie Regentonnen ab um Gartenschläfer vor dem Ertrinken zu schützen.

    • Verzichten Sie auf Rattengift in Gärten.

    • Schlafmauskästen aufhängen: www.bund.net/gartenschlaefer/nistkasten

Weitere Infos:

 https://www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/tiere/saeugetiere/gartenschlaefer/