Landschaftspflege und Wiesen-Vielfalt

Zur Landschaftspflege mit den Walliser Schwarznasen und Wiesen-Vielfalt holten Sabine und Albert alle Teilnehmer am Treffpunkt Laufacher Bahnhof ab. Von hier aus umrundeten wir das schön gelegene und von Hügeln umgebene Örtchen.

21.06.2018

Landschaftspflege und Wiesen-Vielfalt

 

zur Landschaftspflege mit den Walliser Schwarznasen und Wiesen-Vielfalt holten Sabine und Albert alle Teilnehmer am Treffpunkt Laufacher Bahnhof ab. Von hier aus umrundeten wir das schön gelegene und von Hügeln umgebene Örtchen. Wir waren wohl an einem der heißesten Tage im Juno auf dem Weg zu den drolligen Schafen unterwegs. Mit sieben  Schafen, darunter 3 Muttertieren,  betreiben die beiden Landschaftspflege rund um Laufach zur Freude vieler Streuobstwiesen-Besitzer.

Mit diesen Schafen pflegen sie rund 2ha Wiesenfläche, womit die beiden Hobbyschafhalter voll ausgelastet sind. Ein Mutterschaf alleine benötigt im Jahr 1000m² Grünfläche zum Fressen. Die Wolle der Schafe ist von sehr guter Qualität, aber wenig gefragt. Außer für das eigene Hobby, das Filzen, dafür findet die Wolle noch Verwendung. Schafe sind nach Erkenntnissen australischer Forscher schlauer als der Volksmund glaubt und verfügen teilweise über ein sehr gutes Gedächtnis.

In Deutschland gibt es ca. 40 Schafrassen. Darunter ist auch das Rhönschaf, das in den 80iger Jahren auf dem BIOhof Josef Kolb in der Rhön wieder angesiedelt werden konnte, um so den Erhalt einer vom Aussterben bedrohten Schafrasse zu sichern.

Leider waren die Walliser Schwarznasen kein geeigneter Spielkamerad für die Kinder und suchten schnell wieder Schutz im Schatten der Streuobstbäume.  Aber einige Schaflöckchen bekam jedes der Kinder zum Abschied mit auf den Heimweg.