Erfolgreicher Ausgang der Petition gegen das Eichenzentrum

Die Kreisgruppe Aschaffenburg freut sich über die Entscheidung des Petitionsausschusses des Bayerischen Landtags, dass die Bedenken, die gemeinsam mit den Freunden des Spessarts und weiteren Umweltverbänden in der Petition „Kein Eichenzentrum im Spessart“ vorgetragen wurden, nicht zurückgewiesen, sondern ernst genommen wurden.

Hafenlohrtal/ Erlenfurt Luftaufnahme: Michael Kunkel

Luftaufnahme: Michael Kunkel

23.01.2020

Aus der Pressemitteilung der AGH:

Sebastian Schönauer, der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal (AGH) und stellvertretender Landesvorsitzender des BN erklärt dazu: „Damit wird Gott sei Dank der insbesondere von den Anwohnern und von den Naturschützer*innen aller Couleur befürchtete Erschließungsdruck vom Hafenlohrtal genommen. Mit der Entscheidung des Petitionsausschusses im Bayerischen Landtag ergibt sich die von vielen Menschen in unserer Heimat erwünschte Möglichkeit, den einzigartigen Charakter des Hafenlohrtals, eines der schönsten und naturschutzfachlich wertvollsten Täler Nordbayerns, in seiner ursprünglichen Form als wertvolle Naturlandschaft zu erhalten“.

„Die Einstufung als „Material“ bedeute“, so Erich Perchermeier, stellv. Vorsitzender der AGH aus Marktheidenfeld, „dass die bisherigen Planungen für ein sog. Eichenzentrum mit einer gigantisch erscheinenden Bausumme von über 25 Millionen Euro damit fürs erste ad acta gelegt und die in der Petition geäußerten Bedenken in die künftigen Planungen einbezogen werden sollen“. Die Vorstandschaft der Aktionsgemeinschaft Hafenlohrtal bekräftigte in diesem Zusammenhang ihren Beschluss, sich in erster Linie für das schon länger diskutierte Informationszentrum an dem verkehrstechnisch und baulich bereits erschlossenen Bischborner Hof an der B26 einsetzen, das inzwischen nicht nur von der Mehrheit der kommunalen „Entscheider“ in der Region, von Abgeordneten der CSU, der GRÜNEn und der SPD und insbesondere vom Naturpark Spessart e.V.  befürwortet wird.